 |
 |
|
|

| Geschichte |
Die Einwanderer, die sich im Laufe der Jahrhunderte in Nordamerika, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, niederliessen, brachten auch ihre eigenen Glücksspiele über den Atlantik mit. Die Franzosen hatten natürlich Blaise Pascals Erfindung Roulette im Reisegepäck. Weil aber in Amerika alles schneller gehen muss, hat sich im Laufe der Jahre auch eine eigene Form des Roulettes entwickelt: das American Roulette mit einem wesentlich rascheren Spielablauf.
|
| Das Spielfeld |
Im Gegensatz zum Französischen Roulette ist das Spielfeld hier kleiner.
Der Croupier steht den Gästen hier gegenüber, der Gast setzt beim American Roulette selbst. Die Spielfolge an sich ist wesentlich zügiger.
|
| Die Spielregeln |
Die Ansagen des Croupier erfolgen in zwei Sprachen - Englisch und Deutsch.
Vom Prinzip her sind die Spielregeln die gleichen wie bei der französischen Variante.
Fällt die Kugel auf 0 (Zero), wird bei allen einfachen Chancen der halbe Einsatz eingezogen, bzw. beim niedrigsten Chip gesperrt. Mit dem noch verbleibenden halben Einsatz kann weitergespielt oder der Einsatz zurückgenommen werden. Die Einsätze werden mit Chips getätigt.
|
| Spielablauf |
Der Croupier gibt das Spiel mit der Ansage „Mark your bets, please“ frei. Danach können ein oder mehrere Chips auf die unterschiedlichsten Gewinnchancen gesetzt werden. Jetzt wird mit Spannung auf den Wurf der Kugel durch den Croupier gewartet.
Das Setzen wird mit der Ansage des Croupiers „No more bets, please“ beendet und die Kugel wird geworfen. Nachdem die Kugel gefallen ist, wird die ermittelte Gewinnzahl deutlich angesagt. Alle Chancen, die mit der gefallenen Zahl zusammenhängen, werden ausbezahlt. Danach beginnt eine neue Spielrunde.
|
| Die Setz- und Gewinnmöglichkeiten |
| je 1-fache Chance |
Red (rot)
Alle roten Nummern |
 |
|
Black (schwarz)
Alle schwarzen Nummern
|
 |
Even (gerade)
Alle geraden Nummern |
 |
|
Odd (ungerade)
Alle ungeraden Nummern
|
 |
|
1-18 (nieder)
die Nummern 1 bis 18
|
 |
|
19-36 (hoch)
die Nummern 19 bis 36
|
 |
| je 2-fache Chance |
|
Erstes Dutzend
Zwölf aufeinander folgende Nummern 1 bis 12
|
 |
|
Zweites Dutzend
Zwölf aufeinander folgende Nummern 13 bis 24
|
 |
|
Drittes Dutzend
Zwölf aufeinander folgende Nummern 25 bis 36
|
 |
|
Kolonne
Zwölf Nummern
|
 |
| 5-fache Chance |
|
Transversale Sample
Sechs aufeinander folgende Nummern aus zwei aufeinander folgende Querreihen z.B. 4,5,6,7,8,9
|
 |
| 8-fache Chance |
|
Carré
Vier Nummern, die am Tableau ein Quadrat bilden z.B. 13,14,16,17 oder 26,27,29,30
|
 |
| 11-fache Chance |
|
Transversale Pleine
Drei aufeinander folgende Nummern aus einer Querreihe des Tableaus, z.B. 10,11,12 oder 31,32,33, aber auch 0,1,2 oder 0,2,3
|
 |
| 17-fache Chance |
|
Cheval
Zwei Nummern, die entweder vertikal oder horizontal benachbart sind, z.B. 6,9 oder 29,30
|
 |
| 35-fache Chance |
|
Plein
Eine volle Nummer, z.B. 7 oder 34
|
 |
|
|
|
 |
|