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Geschichte
Die genauen Ursprünge von Black Jack sind unbekannt. War es ein Spiel der Schwarzen, hatte sein Erfinder den Namen «Jack» oder war mit Black Jack der schwarze Smoking des Dealers (Croupier) gemeint? Man weiss es einfach nicht. Sicher ist nur, dass um 1850 Black Jack jenseits des Atlantiks in Mode kam und auf Anhieb zu einem der beliebtesten Kartenspiele wurde. Es dauerte rund hundert Jahre, bis Black Jack unter «21» oder «17+4» bei uns in Europa seine Verbreitung fand.
Black Jack ist Spannung pur! Und darum auch von Beginn an ein Renner unter allen Kartenspielen, der schnell zum Klassiker wurde. Doch versuchen Sie's selbst, und entscheiden Sie, ob Sie noch eine Karte möchten und näher an 21 herankommen als der Dealer.

Das Spielfeld
Black Jack wird auf einem halbrunden Tisch gespielt, bei welchem sieben Spielboxen im Halbkreis angeordnet sind. Gespielt wir mit 6 Kartenspielen à 52 Karten gespielt. Der Wert der Karten entspricht dabei Ihrer Aufschrift von 2 bis 10. Alle Fuguren (Bube, Dame, König) zählen 10, das Ass wahlweise 1 oder 11 Punkte.

Die Spielregeln
Black Jack
Das Erreichen von 21 mit den ersten beiden Karten nennt man einen Black Jack (z.B. Ass und König). Damit werden alle anderen Kartenkombinationen geschlagen.

7er Drilling
Hat ein Spieler drei Siebener (auch nach dem Teilen), erfolgt eine sofortige Gewinnauszahlung im Verhältnis 1 zu 1 - unabhängig von der Karte des Dealers und noch vor dem ziehen einer weiteren Aufschlagkarte durch den Dealer.

Verdoppeln
Möglich bei den ersten beiden Karten (auch nach dem Teilen). Bei Verdoppeln von Soft-Kombinationen (Kombination mit einem Ass), ist die Gültigkeit der Hand immer der größtmögliche Wert. (Beispiel: Das Verdoppeln von -Soft 16- (Ass + 5) wird nach Erhalt einer 5 als 21 bewertet.

Teilen (Splitten)
Der Spieler kann teilen, wenn seine ersten beiden Karten gleichwertig sind, bzw. denselben Wert haben. Der Spieler spielt mit "geteilter Hand" mit zwei getrennten Einsätzen weiter. Für jede geteilte Hand ist ein weiterer Einsatz in Höhe des ersten notwendig. Er bekommt nun beliebig viele Karten für sein weiteres Spiel. [Ausnahme: Der Spieler teilt zwei Asse, dann kann nur noch eine weitere Karte gekauft werden. In diesem Fall gilt 21 auf einer Hand nicht als Black Jack, da die Kartenkombination ncht mit den erforderlichen ersten beiden Karten erzielt wurde.

Paare
Es gibt bei Black Jack drei verschiedene Arten von Paaren und dementsprechend auch drei unterschiedliche Gewinnmöglichkeiten:

-> Mixed Pair
Ein Paar bestehend aus einer roten und einer schwarzen Karte. (z.B. eine Herz und eine Pik 4)
-> Coloured Pair
Ein Paar bestehend aus zwei Karten der gleichen Farbe (beiden rot oder schwarz) aber unterschiedlichen Symbolen. (z.B. Herz und Karo Bube)
-> Perfect Pair
Ein identisches Paar. (z.B. zweimal Karo König)

Versicherung (Insurance)
Wenn der Dealer als erste Karte ein Ass zieht, kann sich der Spieler gegen einen Black Jack des Dealers versichern. Die Höhe des Insurence-Einsatzes (die Hälfte des Einsatzes des Spielers) wird auf der Insucrance-Linie platziert. Zieht der Dealer einen Black Jack, wird diese Versicherung im Verhältnis 2 zu 1 ausbezahlt, sonst jedoch eingezogen.

Spielablauf
Als Boxeninhaber sizten Sie vor dieser und treffen alle Entscheidungen alleine. Sie können jedoch ohne Mitspracherecht auch auf anderen Boxen mitsetzen, bzw. können stehende Gäste ebenfalls auf Ihrer Box mitsetzen (ohne Mitspracherecht).

Das Spiel wird durch den Dealer (Croupier) mit den Worten: "Mark your bets, please" eröffnet. Alle Spieler spielen für Sich selbst gegen den Dealer. Nachdem jeder Spieler seine Einsätze platziert hat, sagt der Dealer: "No more bets, please" und gibt jedem Boxeninhaber sowie sich selbst eine Karte. Im Anschluss erhalten alle Boxeninhaber eine zweite Karte. Alle Karten liegen offen auf dem Tisch. In der Reihenfolge der Boxennummern bekommen die Spieler jetzt nacheinander so lange eine weitere Karte, bis sie glauben nah genug an der 21 zu sein bzw. diese erreicht haben. Wenn ein Spieler mit seinen Karten die 21 überschreitet wird der Einsatz sofort eingezogen.

Nachdem der letzte Spieler seine Karte verlangt hat muss der Dealer selbst eine zweite Karte ziehen. Hat er mit dieser Karte 17 oder mehr Punkte erreicht, darf er keine weitere Karte mehr ziehen. Hat der Dealer nur 16 Punkte mit der zweiten Karte, so muss er so lange eine weitere Karte ziehen, bis er 17 oder mehr erreicht. Überschreitet er dabei die 21, haben alle Boxeninhaber gewonnen. Ansonsten gewinnen nur die Spieler, deren Karten näher an der 21 dran sind als die des Dealers.

Ein Punktegleichstand zwischen dem Dealer und dem Spieler bedeutet "Stand-off". Das bedeutet unentschieden und der Spieler behält seinen Einsatz.

Die Setz- und Gewinnmöglichkeiten
Wenn die Box des Spielers ein besseres Kartenblatt als der Dealer hat, so wird die Höhe des Einsatzes 1 zu 1 ausgezahlt. Im Falle eines Black Jack wird im Verhältnis 3 zu 2 ausgezahlt.

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